Reiseverlauf

Tag 1: Flug Frankfurt – Addis Abeba – Entebbe
Sie fliegen am Abend in Frankfurt ab und erreichen Entebbe am nächsten Nachmittag.

Tag 2: Ankunft in Entebbe
Am Flughafen empfängt Sie ein Fahrer, der Sie in wenigen Minuten zu unserem Guesthouse bringt. Genießen Sie Ihr Begrüßungsgetränk in unserem schönen Garten.

Unterkunft Tag 2:
Zeltreise: Airport Guesthouse Entebbe (ÜF)
Zelt- und Lodgereise: Airport Guesthouse Entebbe (ÜF)

Tag 3: Entebbe – Murchison Falls Nationalpark
Murchison Falls Nationalpark. Schnell lassen Sie die Hauptstadt Kampala hinter sich und fahren durch das grüne Zentraluganda zum Ziwa Nashorn Schutzgebiet. Dort angekommen machen Sie sich mit einem Führer zu Fuß auf die Suche nach den insgesamt 19 Breitmaulnashörnern. Da es in den letzten Jahren einige Geburten gab, sehen Sie mit etwas Glück vielleicht sogar eines der Jungtiere.

Nach dem Mittagessen (nicht inklusive) fahren Sie weiter zu den Karuma Wasserfällen. Spektakulär schießt hier der Nil aus einer engen Felsspalte. Anschließend durchqueren Sie bereits einen Teil des Nationalparks, bis Sie an Ihrem heutigen Ziel ankommen: dem Fort Murchison. Genießen Sie den großartigen Ausblick auf den Murchison Falls Nationalpark, den Nil und die Blauen Berge des Kongo in weiter Ferne.

Fahrzeit:
ca. 7 Stunden

Unterkunft Tag 3:
Zeltreise: Camping am Fort Murchison (ÜF)
Zelt- und Lodgereise: Fort Murchison (ÜF)

Tag 4: Murchison Falls Nationalpark
Bereits früh am Morgen unternehmen Sie Ihre erste Pirschfahrt, um verschiedene wilde

Tiere zu beobachten. Der Murchison Falls Nationalpark ist der größte Nationalpark Ugandas. Bekannt ist er vor allem für seinen großen Bestand an Rotschildgiraffen, aber auch Büffel, Uganda Kobs, Oribis und Antilopen können gesichtet werden. Die Chancen, hier Löwen mit Jungen oder Leoparden zu beobachten sind vergleichsweise hoch.

Nach Ihrem Aufenthalt in dieser beeindruckenden Savannenlandschaft unternehmen Sie eine Bootsfahrt auf dem Nil zu den Murchison Wasserfällen. Vom Boot aus erspähen Sie zahlreiche Nilpferde, Krokodile und viele weitere Tiere. Der Bestand von mehr als 350 verschiedenen Vogelarten beeindruckt nicht nur Ornithologen. Nach ungefähr zwei Stunden Fahrt stromaufwärts kommen die Wasserfälle ins Blickfeld. Aus sicherer Entfernung sehen und spüren Sie diese tosende Naturgewalt.

Optional können Sie eine etwa einstündige Wanderung den Fällen entlang nach oben unternehmen. Bitte lassen Sie uns vor Ihrer Abreise wissen, falls Sie daran interessiert sind.

Anschließend unternehmen Sie eine weitere Pirschfahrt in die Abendsonne hinein, bevor Sie diesen ereignisreichen Tag bei einem wohlverdienten ‚Sundowner‘ in Ihrer Unterkunft ausklingen lassen.

Unterkunft Tag 4:
Zelt- und Lodgereise: Camping am Fort Murchison (ÜF)
Lodgereise: Fort Murchison (ÜF)

Tag 5: Murchison Falls Nationalpark – Kibale Forest
Heute fahren Sie vom Murchison Falls an den Rand des Kibale Forest Nationalparks. Hinter Fort Portal fahren Sie entlang der roten Piste durch die fruchtbare Natur mit zahlreichen Kaffee-, Tee- und Bananenplantagen. Das Kibale Forest Camp liegt fast schon versteckt inmitten eines tropischen Regenwaldes am Rand des Nationalparks.

Fahrzeit:
ca. 10 Stunden

Unterkunft Tag 5:
Zelt- und Lodgereise: Camping am Kibale Forest Camp (ÜF)
Lodgereise: Kibale Forest Camp (ÜF)

Tag 6: Kibale Forest Nationalpark
Am Morgen brechen Sie unter der Leitung eines sachkundigen Führers zum Schimpansentracking auf. Der prächtige tropische Regenwald weist eine der höchsten Primatendichten weltweit auf. Mit etwas Glück sehen Sie Guerezas, Diademmeerkatzen, Bushbabys, Rotschwanzaffen, Rote Colobusaffen, Paviane oder Grauwangenmangaben. Auf Ihrer etwa vierstündigen Wanderung werden Sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch auf Schimpansen treffen – eine unvergessliche Begegnung! Neben 13 Primatenarten beherbergt der Park auch über 300 Vogel- und zahlreiche Schmetterlingsarten.

Nach diesen einzigartigen Erlebnissen besuchen Sie im Bigodi Sumpfland das Ökotourismus projekt der örtlichen Bevölkerung. Ihre Wanderung in diesem Sumpfgebiet führt Sie durch Dörfer und vorbei am Ackerland der lokalen Bauern. Dabei ergeben sich weitere Vogel- und Primatensichtungen. Abhängig von der Verfügbarkeit der Permits für das Schimpansentracking kann sich die Reihenfolge der heutigen Aktivitäten umkehren.

Unterkunft Tag 6:
Zelt- und Lodgereise: Camping am Kibale Forest Camp (ÜF)
Lodgereise: Kibale Forest Camp (ÜF)

Chimpanzee Habituation Experience
Statt des Schimpansentrackings am Morgen können Sie optional mit einem ‘Habituation Team’ zu einer noch nicht habituierten Schimpansenfamilie gehen. Abhängig vom aktuellen Tagesprogramm der Parkranger kann das Tracking den ganzen Tag dauern. Daher bleibt nach Ihrer Rückkehr nicht mehr genügend Zeit für die Bigodi Sumpfwanderung.

Diese Programmänderung kostet einen Aufschlag von US$ 45,- pro Person und sollte bereits bei Reiseanmeldung gebucht werden (begrenzte Verfügbarkeit).

Tag 7: Kibale Forest – Queen Elizabeth Nationalpark
Am Morgen verlassen Sie den Kibale Nationalpark. Unterwegs in den Queen Elizabeth National-park überqueren Sie zum ersten Mal den Äquator. Die Fahrt zur Bush Lodge nutzen Sie bereits für einen kurzen Game Drive.

Am Nachmittag begeben Sie sich auf eine etwa zweistündige Bootsfahrt auf dem Kazinga Kanal. Dabei sehen Sie zahlreiche Nilpferde, Büffel und Elefanten, die zum Trinken oder zur Abkühlung ans Wasser kommen. Darüber hinaus halten sich viele weitere Tiere wie Krokodile und farbenfrohe Vögel wie Pelikane, afrikanische Seeadler und Eisvögel am Fluss auf. Ein besonderes Paradies nicht nur für die zahlreichen Tierarten, sondern auch für Fotografen. Bei der Bush Lodge begegnen Ihnen dann weitere Tiere wie Wasserböcke, Warzenschweine und Uganda Kobs, die sich frei in unmittelbarer Nähe Ihres Zeltes bewegen.

Fahrzeit:
ca. 5 Stunden

Unterkunft Tag 7:
Zelt- und Lodgereise: Camping an der Bush Lodge (ÜF)
Lodgereise: The Bush Lodge (ÜF)

Tag 8: Queen Elizabeth Nationalpark – Kisoro/Bwindi
Den Tag beginnen Sie frühmorgens mit einer Pirschfahrt während die aufgehende Sonne die Nebelschwaden in rotes Licht tauchen. Mit dem Tageslicht erwacht auch die Tierwelt in der Ebene zum Leben. Sie verlassen den Queen Elizabeth Nationalpark und fahren nach Kisoro im äußersten Südwesten Ugandas. Kurz bevor Sie Ihr heutiges Ziel erreichen, tut sich vor Ihnen eine Ebene mit einem überwältigenden Blick auf die Vulkane des Virunga Gebirges auf. In Kisoro sind Sie im Travellers Rest Hotel untergebracht. Das Travellers Rest besteht bereits seit mehr als 50 Jahren und hat viele Gorilla-Forscher beherbergt, so etwa Dian Fossey, die durch den Film ‚Gorillas im Nebel‘ berühmt wurde.

Abhängig von der Verfügbarkeit der Gorilla Permits sind Sie eventuell in der Gorilla Valley Lodge am Rande des Bwindi Nationalparks untergebracht.

Fahrzeit:
ca. 7 Stunden

Unterkunft Tag 8:
Zelt- und Lodgereise: Travellers Rest Hotel/Gorilla Valley Lodge (ÜF)
Lodgereise: Travellers Rest Hotel/Gorilla Valley Lodge (ÜF)

Tag 9: Bwindi Nationalpark
Wenn Sie das Gorilla Permit hinzugebucht haben, unternehmen Sie das Tracking in der Regel in der Rushaga Region. Hier leben momentan die Familien Nshongi, Bweza, Busingye, Mishaya, Kahungye und die neu habituierten Bikingi und Bushaho. In Gruppen von acht Personen machen Sie sich unter der Führung eines erfahrenen Wildlife-Rangers auf die Suche nach den ‘Gentle Giants’, den ‚freundlichen Riesen‘. Eine phantastische aber auch anstrengende Tour durch das unwegsame Dickicht führt mitten in den urwüchsigen tropischen Wald.

Es kann fast einen ganzen Tag dauern, bis Sie auf die Gorillas stoßen. Doch wenn man vor den mächtigen, bis zu zwei Meter großen Gorillas steht, vergisst man alle Anstrengung (eine Garantie gibt es auch hier, wie bei den Schimpansen, nicht). Friedlich und unbekümmert erleben Sie die Gruppe, die vom „Silberrücken“ angeführt wird. Die Oberhäupter erreichen das doppelte Gewicht eines erwachsenen Menschen. Jetzt heißt es, den Anweisungen Ihres Guides zu folgen, damit Sie sich der Gruppe nähern können, ohne sie zu provozieren. Die Beobachtungszeit ist auf eine Stunde begrenzt.

Information zum Gorilla Tracking:
Die Anzahl der sogenannten „Permits“, also der Erlaubnis am Tracking teilzunehmen, ist streng begrenzt und muss sehr früh vor Abreise beantragt werden. Für das Tracking sollten Sie in guter körperlicher Verfassung sein. Nehmen Sie eine Kopie Ihres Reisepasses mit. Unerlässlich ist eine gute Ausrüstung inklusive Wanderstiefeln, Regenjacke, Trekkinghose und Mütze. Denken Sie daran, dass fotografieren mit Blitz nicht gestattet ist. Sollten wir keine Permits mehr für das Tracking in der Rushaga Region bekommen, versuchen wir, Permits für ein Tracking am nächsten Tag oder in einer anderen Region des Bwindi Nationalparks zu kaufen. Dem Erlebnis tut es keinen Abbruch, es ist dann lediglich eine andere Gorilla-familie, die besucht wird.

Unterkunft Tag 9:
Zelt- und Lodgereise: Travellers Rest Hotel/Gorilla Valley Lodge (ÜF)
Lodgereise: Travellers Rest Hotel/Gorilla Valley Lodge (ÜF)

Tag 10 und 11: Kisoro
Heute können Sie sich von Ihrem Gorilla Tracking erholen oder verschiedene Ausflüge unternehmen. Falls für den vorigen Tag kein Gorilla Permit verfügbar war, unternehmen Sie heute das Gorilla Tracking.

Folgende optionalen Aktivitäten und Ausflüge sind zum Beispiel möglich (Änderungen vorbehalten):

  • Besteigung des Muhavura Vulkans
    12 km, etwa 8 Stunden, Gipfelhöhe 4.127 m; 1.700 Höhenmeter
  • Besteigung des Gahinga Vulkans
    8 km; etwa 6 Stunden, Gipfelhöhe 3.474 m; 1.100 Höhenmeter
  • Sabinyo Gorge WanderungTag 10
    6 km, etwa 4 Stunden; anspruchsvoll
  • Besteigung des Sabyinyo Vulkans mit drei Gipfeln, die alle bestiegen werden können
    14 km, etwa 8 Stunden, Gipfelhöhe 3.669 m, 1.300 Höhenmeter, mittelschwer bis schwer
  • Aussichtspunkt Mgahinga
  • Pygmäengrotte Garama Cave
    1 und 4 km, etwa 4 Stunden
  • Vogelwanderung in Magahinga
    Start 10:00 Uhr, Rückkehr etwa gegen 17:00 Uhr
  • Wanderung entlang des Batwa Trail
  • Golden Monkey Tracking
    Etwa 4 Stunden
  • Besuch einer kleinen Schule oder eines Krankenhauses
  • ‚Cultural village walk‘ (Dorfrundgang mit einem lokalen Führer durch das Land des Bufumbira-Stammes)
  • Wanderung zum Lake Mutanda
  • Besuch von Phyton Island inkl. geführter Kanufahrt auf dem See
  • weiteres Gorilla Tracking
  • Fahrradtour mit oder ohne Guide
  • Besuch einer Kaffeefarm

Programm bei Tracking in Ruanda:

Tag 8
Queen Elizabeth Nationalpark – Kisoro – Ruhengeri

Unterkunft Tag 8:
Kinigi Guesthouse oder Virunga Hotel (ÜF)

Tag 9
Parc National des Volcans
Gorilla tracking, anschließend Fahrt zurück nach Kisoro.

Tag 12: Kisoro – Lake Mburo Nationalpark
Nach dem Frühstück brechen Sie in den Lake Mburo Nationalpark auf. Zuerst fahren Sie durch die Hügellandschaft im Südwesten Ugandas, die allmählich in eine Ebene mit trockenem Gras übergeht. In Igongo legen Sie eine Mittagspause ein. Neben dem schmackhaften Essen lohnt es sich auch, die Pause für einen Besuch des Igongo Cultural Centers und Museum zu nutzen. Von der Asphaltstraße biegen Sie rechts ab zu einem kleinen aber interessanten Nationalpark. Auf dem Weg zum Parkeingang sehen Sie grasende Herden der typischen Kühe mit ihren langen Hörnern.

Der Lake Mburo Nationalpark ist geschmückt mit hunderten Akazien und einem bezaubernden See in der Mitte. Er ist der einzige Nationalpark in Uganda, in dem neben Bleichböcken und Leierantilopen auch Impalas zu finden sind. Natürlich hat der Park noch weitere Bewohner: Büffel, Zebras, Pferdeantilopen, Hyänen und wenige Leoparden. Im Jahr 2015 hat die UWA (Uganda Wildlife Authority) eine Gruppe von Rothschild-Giraffen aus dem Murchison Falls Nationalpark in den Lake Mburo Nationalpark umgesiedelt. Darüber hinaus gibt es hier mehr als 350 Vogelarten.

In der Nähe des Sanga Tores liegt unser gemütliches Mburo Eagles Nest auf einem Hügel mit einem atemberaubenden Blick auf den Lake Mburo, dem der Nationalpark seinen Namen verdankt. Genießen Sie den Sonnenuntergang vom Restaurant oder Ihrer privaten Veranda aus und halte Sie immer ihr Fernglas bereit, damit Ihnen kein Steppenzebra und kein Buschbock entgeht.

Am Nachmittag steht eine Pirschfahrt auf dem Programm.

Fahrzeit:
ca. 8 Stunden

Unterkunft Tag 12:
Zelt- und Lodgereise: Camping am Mburo Eagles Nest (ÜF)
Lodgereise: Mburo Eagles Nest (ÜF)

Tag 13: Lake Mburo Nationalpark – Bukoba - Fährüberfahrt Bukoba – Mwanza
Nach einer kurzen Pirschfahrt im Lake Mburo Nationalpark führt die heutige Strecke zur Grenze nach Tansania. Nachdem die Einreiseformalitäten erledigt sind, steuern Sie den weltberühmten Viktoriasee an. Je nach Ankunftszeit bleibt noch Zeit für erste Erkundungen der freundlichen Stadt. Besuchen Sie das Fort, das die deutsche Kolonialverwaltung errichtete, um die 7. Kompanie der Schutztruppe hier zu stationieren. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Bunena Kirche, die 1913 von der katholischen Mission errichtet wurde, sowie weitere Häuser aus dieser Zeit.

Am Abend werden Sie zum Hafen gefahren, um die Fähre nach Mwanza zu nehmen.
Ihr ugandischer Fahrer verabschiedet sich hier von Ihnen. Bei der Beladung des Schiffes mit allerlei Waren erleben Sie Afrika pur. Am Hafen wimmelt es von Passagieren und lauten Händlern. Das bunte Treiben lassen Sie hinter sich, wenn Ihr Schiff ablegt und in die Nacht hinein fährt. Ihre Kabine ist einfach ausgestattet, Mahlzeiten und Getränke können Sie an Bord kaufen.

Wichtiger Hinweis zur Fähre
Die ursprünglich eingesetzte Fähre MV Victoria ist wegen Reparaturarbeiten auf unbestimmte Zeit außer Betrieb. Die Ersatzfähre MV Serengeti fährt normalerweise nach dem gleichen Fahrplan wie die MV Victoria. Jedoch kommt es immer wieder zu Unregelmäßigkeiten. Falls nötig werden wir den Reiseverlauf anpassen und für Sie nach einer Nacht in Bukoba einen Flug nach Mwanza buchen. Änderungen können gegebenenfalls sehr kurzfristig nötig werden, daher bitten wir um Ihr Verständnis für ein entsprechendes Alternativprogramm.

Fahrzeit:
ca. 7 Stunden

Unterkunft Tag 13:
Schiffskabine (keine Mahlzeiten inklusive)

Tag 14: Ankunft in Mwanza, Mwanza – Serengeti Nationalpark (außerhalb)
In den frühen Morgenstunden legt Ihre Fähre in Mwanza an, der zweitgrößten Stadt in Tansania. Sie werden von Ihrem tansanischen Fahrer und Koch empfangen. Nachdem Ihr Gepäck verstaut ist, fahren Sie in Richtung Serengeti. Ihr heutiges Ziel ist die einfache Serengeti Stopover Lodge am westlichen Rand des Serengeti Nationalparks. Hier schlagen Sie Ihre Zelte zum ersten Mal auf tansanischem Boden auf. Die Mahlzeiten werden vom mitreisenden Koch zubereitet, der sich über Unterstützung bei seiner Arbeit freut.

In Tansania übernachten Sie außer in Arusha und während der Fährüberfahrt von Bukoba nach Mwanza auf einfachen Campingplätzen in Iglu-Zelten, die Sie selbst aufbauen. Bei dieser Reise ist es nötig, einen eigenen Schlafsack mitzubringen. Eine einfache Schaumstoffmatte als Schlafunterlage erhalten Sie von uns. Die angegebenen Mahlzeiten werden von einem mitreisenden Koch zubereitet. Für die Mahlzeiten während der Safari in Tansania sammelt Ihr Koch etwa US$ 130,- pro Person ein. Diese werden für den Einkauf der Zutaten während der Zeltübernachtungen genutzt. Von unseren Reisenden erwarten wir gegenseitige Hilfe beim Aufbauen der Zelte und Unterstützung des mitreisenden Kochs bei den anfallenden Tätigkeiten wie Ein- und Ausladen der Küchenutensilien und beim Abwasch. Da die meisten Fahrten in Tansania als Pirschfahrt genutzt werden, ist es unmöglich, Fahrtzeiten anzugeben.

Fahrzeit:
ca. 5 Stunden

Unterkunft Tag 14:
Camping an der Serengeti Stopover Lodge

Tag 15: Serengeti Nationalpark
Bevor Sie in den Nationalpark fahren, besuchen Sie ein Fischerdorf am schönen Ufer des Viktoriasees. Nachdem Sie in den typischen afrikanischen Alltag eingetaucht sind, steuern Sie einen der bekanntesten Nationalparks der Welt an. Gegenüber der baumlosen Ebenen der zentralen Serengeti wird der westliche Korridor von der Flusslandschaft des Grumeti River geprägt.

Besonders zwischen Mai und Juli ist hier ein außergewöhnliches Spektakel zu beobachten. Dann ziehen während der großen Migration gewaltige Herden von Gnus durch die Serengeti, mit riesigen Antilopen-Herden und einer unschätzbaren Zahl von Zebras im Schlepptau.

Da die Migration von den sich wiederholenden Regen- und Trockenperioden abhängig ist, kann keine genaue Vorhersage getroffen werden, wann die Tierherde durch diesen Abschnitt der Serengeti zieht.

Unterkunft:
Camping am Seronera Campsite

Tag 16: Serengeti Nationalpark
Am frühen Morgen brechen Sie zu einer Pirschfahrt durch das berühmte Seronera-Gebiet auf. In der schier endlosen Savanne der Serengeti tummeln sich Büffelherden, Löwenrudel, zahlreiche Elefanten, Giraffen und abertausende Gazellen, Antilopen und Impalas.

Auf Ihren Pirschfahrten am Vor- und Nachmittag können Sie aber auch kleinere Tiere wie Käfer, Klippschliefer und viele Vogelarten sehen. Zur heißen Mittagszeit besuchen Sie das Seronera Information Centre, wo es viel Wissenswertes über die Serengeti, die Migration und die Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren gibt.

Unterkunft:
Camping am Seronera Campsite

Tag 17: Serengeti Nationalpark – Ngorongoro Conservation Area
Nach einer weiteren Pirschfahrt am Morgen erwartet Sie heute mit dem Ngorongoro Krater ein weiterer Höhepunkt der Reise und das Paradies für alle Safari-Liebhaber. Auf dem Weg dorthin besuchen Sie ein Masai-Dorf, in dem Sie dieses stolze Volk und ihren Alltag im Busch kennenlernen. Nach dieser ganz besonderen Begegnung fahren Sie durch die Ngorongoro Highlands zu Ihrem Campingplatz am Rande des Ngorongoro Kraters.

Unterkunft Tag 17:
Camping am Simba Campsite

Tag 18: Ngorongoro Conservation Area – Lake Eyasi
In den frühen Morgenstunden brechen Sie zu Ihrer Pirschfahrt in diesem weltberühmten Gebiet auf. Der Ngorongoro Krater entstand durch einen zusammengebrochenen Vulkan-berg. Eingerahmt ist der Kraterboden vom bewaldeten Kraterrand, von dessen Gipfel Sie einen faszinierenden Blick auf dieses einmalige Schutzgebiet haben. Fast alle ostafrikanischen Großwildtiere durchstreifen das Grasland im Innern des Krates in großer Zahl.

Die Wahrscheinlichkeit Elefanten, Nashörner, Löwen oder Geparden zu entdecken ist sehr hoch. Sie besuchen den Lake Magadi, einen Sodasee, an dem sich zeitweise zahlreiche Flamingos und Pelikane tummeln. Die Kratertour ist von staatlicher Seite auf fünf Stunden begrenzt. Sie verlassen das Tierparadies und fahren weiter in die Nähe von Karatu.

Unterkunft Tag 18:
Camping am Nyika Campsite

Tag 19: Lake Eyasi – Lake Manyara (Mto wa Mbu)
Über staubige Pisten erreichen Sie heute Ostafrikas letzte Jäger und Sammler, die Hadzabes. Ohne Landwirtschaft oder Viehzucht zu betreiben, leben sie in kleinen Gruppen am Rand der Serengeti. Zu ihrem kargen Besitz gehören selbstgebaute Waffen wie Pfeil und Bogen, mit denen sie auf die Jagd gehen, um ihre Familie zu ernähren. Ihre Pfeile tauchen Sie in eine hochgiftige Flüssigkeit, die sie aus speziellen Pflanzen gewinnen. Damit können sie selbst große Tiere erlegen, während die Frauen und Kinder Beeren von den Sträuchern pflücken. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Für den europäischen Besucher ist es zuerst schwer vorstellbar, unter diesen Bedingungen zu leben. Doch wenn man sieht, wie zum Beispiel auch mit einfachsten Methoden Feuer gemacht werden kann, glaubt man, dass es möglich ist. Ähnlich faszinierend wie der Lebensstil ist die besondere Sprache der Hadzabes. Zur Verständigung benutzen sie Klicklaute wie einige Sprachen im südlichen Afrika.

Nach einem kleinen, späten Frühstück, besuchen Sie einen Stamm der Datoga. Sie sind die letzten überlebenden Stämme von Buschmännern in Ostafrika. Bekannt sind die Datoga für ihre Fähigkeiten Speerspitzen und weitere Gebrauchsgegenstände zu schmieden. Nach diesem Besuch geht die Fahrt weiter nach Mto Wa Mbu, in die Nähe des Lake Manyara Nationalparks.

Unterkunft Tag 19:
Camping am Twiga Campsite

Tag 20: Lake Manyara
Heute unternehmen Sie Pirschfahrten im Lake Manyara Nationalpark. Ihre Fahrt führt zunächst durch ein dicht bewachsenes Waldgebiet, in dem sich Gruppen von Pavianen und Diademmeerkatzen aufhalten. Die grünen Ebenen des Parks werden von großen Büffel- und Gnuherden sowie von zahlreichen Zebras, Elefanten und Giraffen durchstreift.
Darüber hinaus gibt es im Lake Manyara Nationalpark eine Besonderheit zu erleben: Löwen liegen auf Bäumen, um sich von der Jagd auszuruhen. Am und im See tummeln sich Flusspferde, rosafarbene Flamingos und andere große Wasservögel.

Unterkunft Tag 20:
Camping am Twiga Campsite

Tag 21: Lake Manyara – Arusha
Heute fahren Sie weiter nach Arusha, wo Sie die kommende Nacht in einem einfachen Hotel verbringen. Arusha ist das touristische Zentrum Tansanias. Wenn noch etwas Zeit bliebt, können Sie zum Beispiel einen Schlangenpark oder ein Masai Museum besuchen.

Unterkunft Tag 21:
Outpost Lodge (ÜF)

Tag 22: Flug Kilimanjaro Airport – Addis Abeba – Frankfurt
Am Nachmittag fahren Sie zum Kilimanjaro Airport für Ihren Rückflug mit Ethiopian Airlines über Addis Abeba nach Frankfurt.

Tag 23: Ankunft in Frankfurt
Am Morgen landen Sie wieder in Frankfurt.