Uganda – Privatreise 5.bis 22. August 2018

von | 1 Sep 2018 | Erlebnisse | 0 Kommentare

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Seit ein paar Tagen sind wir nun wieder hier in Deutschland, meine Gedanken und mein Herz sind jedoch noch bei den vielen Tieren, den Menschen und den wunderschönen Landschaften in Uganda. Unbeschreiblich sind die zahlreichen tiefgehenden und aufregenden Momente, die wir bei unserer Rundreise erlebt haben.

Da ich die Tiere unbedingt auch hautnah erleben wollte, haben wir unseren ersten Tag im UWEC(Uganda Widlife Education Center) in Entebbe verbracht.

Beim „Chimpanzee close up“konnten wir eine Stunde mit zwei Schimpansen in der Außenanlage verbringen.Den Augenblick, als die beiden auf uns zu kamen und gezielt nach den Erdnüssen in den Hosentaschen suchten, uns mit ihren Händen berührten und Kontakt zu uns aufnahmen, werde ich nie vergessen. Jetzt folgte eine Stunde hauptsächlich mit gemeinsamen Spielen, Klettern, Toben, Huckepack-Tragen, Fangen, usw. aber auch mit vielen Momenten voller Kuscheleien. Nach der Stunde, die wie im Fluge verging, durften wir die anderen Schimpansen noch mit füttern.

Beim anschließenden „Keeper for a day“ waren wir für den Rest des Tages Zoowärter und halfen beim Füttern, Ausmisten, Beobachten der Tiere in den verschiedenen Bereichen. Die intensivsten Momente für mich waren hierbei das Streicheln der Geparde und des Schuhschnabels, dem Babyelefanten die Flasche zu geben und die Giraffen aus der Hand fressen zu lassen. Das absolute Highlight war jedoch, als sich ein kleiner Baby- Schimpanse eng an mich klammerte und ich herum getragen habe. Der Moment, als ich in das Gehege ging und ehe ich mich versehen hatte, sich ein kleines, pelziges Ärmchen um mich schmiegte, wird mir immer in Erinnerung bleiben. Eine Stunde mit Spielen, Schmusen, Füttern, Herumtragen, Anschmiegen, Untersuchen mit den Fingern und Kuscheln folgte, ...sehr, sehr nahegehend, einfach unbeschreiblich schön.

Am nächsten Vormittag besuchten wir Ngamba- Island und konnten die Schimpansen gut von der Plattform aus beobachten. Ein Besuch dort ist ebenfalls sehr lohnenswert.

Am dritten Tag begann nun unsere Rundreise mit den Zielen Murchison Fall NP, Kibale Forest NP, Queen Elisabeth NP, Bwindi NP und Lake Mburo NP.

Unsere Driverguide Robert war einfach klasse und fuhr uns immer sicher von Ort zu Ort auch über die zahlreichen unbefestigten Holperstraßen(=African Massage:-)). Er organisierte alles bestens, war sehr flexibel und passte sich und den Tagesablauf stets unseren Wünschen an. Er erklärte uns sehr viel über Land, Leute und Tiere und machte unsere Tour somit zu einem unvergesslichen Erlebnis. Dankeschön dafür!

Jede der Unterkünfte hatte ihren eigenen Reiz und alle, egal ob einfach oder luxuriös, trugen an den verschiedenen Orten erheblich zu unserem Wohlbefinden bei. Das Personal war immer und überall äußert zuvorkommend, hilfsbereit und überaus freundlich.

Im  Airport Guesthouse fühlt man sich einfach wohl. Ein guter Standpunkt für Unternehmungen in Entebbe.

Die Nile Safari Lodge(Kleinigkeiten in den etwas dunklen Chalets waren leicht beschädigt, die Lodge wir im Oktober jedoch renoviert) hat eine ausgezeichnete Küche und eine traumhafte Lage direkt am Nil. Sie bietet vom Chalet aus Möglichkeiten, Nilpferde, Elefanten und viele andere Tiere zu beobachten und zu hören. Paviane und andere Äffchen kamen direkt in die Lodge. Für die Game drives fährt man mit einer Fähre zur anderen Uferseite.

Die Luxery Cottages der Primate Lodge liegen weit auseinander und man hat das Gefühl, man ist ganz alleine mitten im Regenwald. Hier kann man Schimpansen hören, verschieden Äffchen, Vögel(auch Turakos), Schmetterlinge, u.v.m beobachten.

Wir hatten an einem Nachmittag in unserem Cottage ein sehr außergewöhnliches Erlebnis: Eine Herde von vier Waldelefanten(die man sehr, sehr selten zu Gesicht bekommt) kamen vor, bzw. auf unsere Veranda, fraßen gemütlich und blieb eine Weile da. Als wir auf der Veranda saßen, hörten wir sie schon von weitem kommen. Das Schnaufen, Knacken der Äste kam immer näher...unser Herzschlag wurde immer schneller. Da erschien auch schon das erste Tier, wow! Um kein Risiko einzugehen, zogen wir uns langsam nach innen zurück und standen nun da, nur durch eine Glaswand getrennt, Auge in Auge mit den Elefanten. Einer kam neugierig auf die Veranda und der Rüssel kam zur Kontaktaufnahme ziemlich nah an uns heran, auch das Grummeln der Mägen war zuhören... unbeschreiblich und sehr nahegehend. Nach ca. einer Stunde trotteten sie langsam wieder in den Wald zurück.

Von den Cottages der Katara Lodge hat man einen traumhaften Blick auf den NP, auch von der Dusche aus, man kann endlos weit blicken.

In der Gorilla Valley Lodge ist man direkt am Rande des Regenwaldes. Traumhafte Ausblick vom Restaurant und den oben gelegenen Zimmern, hautnahes Erleben in den Unteren. In einen Häuschen sind zwei Zimmer untergebracht, wir waren jedoch die ganze Zeit(drei Nächte) ohne direkte Nachbarn.

Die  sehr geräumigen und luxuriösen Cottages der Mihingo Lodge liegen sehr weit auseinander und jedes befindet sich in einer Traumlage. Unseres hatte Sicht auf eine Wasserloch, zu dem regelmäßig verschiedene Tiere kamen.

Die Zusammenstellung des Programms war sehr gelungen. Pirschfahrten mit dem Auto wechselten sich gut ab mit Bootsfahrten und Fußmärschen im Busch bzw. den Schimpansen- und Gorillatrackings.

Bei den Game Drives waren in den verschieden Parks viele Tiere zu sehen, mal nah, mal fern und wir genossen es, sie bei geöffnetem Dach des Fahrzeuges beobachten zu können.

Die Bootsfahrten zeigten eine reiche Tierwelt, da viele Tiere zum Trinken ans Wasser kamen.

Beim Tracking im Kibale Forest kamen wir den Tieren sehr, sehr nah und genossen nach einen flotten Fußmarsch, der uns gezielt zu den Tieren führte, die Stunde mit ihnen.

Das Schimpansentracking in der Kyambura Schlucht war nicht ganz so angenehm. Um die Tiere  verfolgen und erreichen zu können, liefen wir mit sehr hoher Geschwindigkeit drei Stunden lang durch unwegsames Gelände, bergauf, bergab. So konnte ich leider die sehr schöne Landschaft nicht betrachten und genießen.

Dies war bei den beiden Gorillatrackings in der Rushaga- Region der Touristengruppe im Bwindi NP sehr gut möglich. Die Tracker sind schon lange vor Aufbruch unterwegs und suchen die Tiere. Der Ranger wird dann per Handy informiert, wo sie sich aufhalten und die Gruppe nimmt den direkten Weg dorthin.

So hatten wir beim ersten Mal nur eine Stunde Fußmarsch, beim Zweiten knapp zwei Stunden(wobei wir ca. eine halbe Stunde im Regenwald standen und warteten). Anfangs geht es für ein längeres Stück bergauf, aber in akzeptablem Tempo, mit Pausen. Um die Gorillas zu erreichen geht es dann mitten hinein. Aber kein langes Stück mehr, daher gut machbar. Handschuhe sind hilfreich. Möchte man einen längeren Fußmarsch durch den Regenwald, ist auch dies möglich. Dann sieht man sie plötzlich...ganz nah, Kleine und Große, am Boden meist, aber auch in den Bäumen, meist beim Fressen oder Ausruhen, ein wundervoller Anblick, wie friedlich sie da sitzen und fressen. Ab und zu gehen sie dann weiter, dann heißt es hinterher.. auch durch äußert unwegsames Gelände, aber nur kurze Stücke. Unvergesslich, wenn einen ein Silberrücken ansieht. Ab und zu hat ein Junges die Touristen auch berührt. Nach einer Stunde wird dann der Rückweg angetreten, angenehm bergab.

Danach bekommt man in einer kleinen Zeremonie noch ein Zertifikat überreicht.

Wir haben uns bei beiden Trackings jeweils einen Träger für 15 Dollar genommen. Sie tragen den Rucksack und bieten dir immer eine hilfreiche Hand. Gerne haben wir noch 10 Dollar dazu gegeben, ebenso den Rangern, Trackern, Wildhütern, die bei der Tour dabei sind.

Die Fußpirsch bei den Nashörnern und im Lake Mburo NP war sehr interessant und wir haben Vieles gelernt. Es ist sehr aufregend, den Tieren zu Fuß zu begegnen.

Wir haben die Einheimischen in den verschiedenen Bereichen auf der gesamten Reise gerne immer wieder mit Trinkgeldern unterstützt. Alle waren so freundlich und zuvorkommend und haben sich stets sehr über die kleinen Gaben gefreut.

Sehr gerne habe ich auch Stifte und Hefte an die Kinder ausgeteilt, die wir immer bei den Autofahrten am Straßenrand sahen. Da wir nichts zum Verschenken dabei hatten, haben wir in den Supermärkten, Bleistifte und Hefte gekauft und während er Reise immer wieder ausgeteilt. Es ist sehr schön, die Freude der Kinder darüber zu sehen. Auch Kleidung kann man gerne austeilen, die man von zu hause mitbringen kann.

Auf den teilweise langen Fahrten haben uns stets zahlreich Kinder zugewunken und sich über ein Zurückwinken sehr gefreut.

Souvenirstände findet man immer wieder, mal Kleine, mal Große.

Wir hatten wirklich viele intensive, aufregende und sehr nahegehende Momente, die diese Reise für uns einzigartig und unvergesslich gemacht haben... mich hat Uganda nicht mehr losgelassen. Es gibt ja noch mehr zu sehen und zu erleben, z.B. einige andere NP in Verbindung mit Ruanda, Freiwilligenarbeit mit den Tieren im UWEC...eine Rückkehr ist also nicht ausgeschlossen...dann auf jeden Fall wieder mit Habari Travel!

Vielen lieben Dank nochmal an Herrn Stahl für die tolle, zuverlässige Organisation, die netten e-mails und Telefongespräche und an alle Anderen, die zu dieser perfekten Reise beigetragen haben.

Elke und Stefan

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