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Reisebericht Uganda 2015

von | 10 Jun 2017 | Erlebnisse | 0 Kommentare

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Die Rundreise war perfekt: Die Reiseroute und das Programmangebot, unser Fahrer und Guide Ronny, die liebevoll gestalteten Unterkünfte in optimaler Lage mit jeweils eigenem Outfit, bestens geschultem Personal und gutem Essen (auch vegetarisch). Wir waren vorab 2 Tage in Entebbe zum Ankommen. Das Airport Guesthouse bietet einen schönen Garten und alle Hilfe, um ein Vorortprogramm zu organisieren. „Schönes Abendessen im Garten und dann ein irrsinniger Duft wie auf Kommando - ein Busch namens Queen of the night oder night rose.“
Das Reptile Village ist ein guter Gedanke, die zuständige Frau führt kompetent. Zoo und Botanischer Garten sind empfehlenswert, die Fahrt zum Mabamba Swamp am frühen Morgen ist sehr schön. „Es war frisch, ganz klar und die Sonne schien noch tief und grell. Das gab ein leuchtendes Grün. Und das Schuhschnabelpaar spiegelte sich im Wasser.“ Das frühe Aufstehen am Abreisetag fiel nicht schwer. Die Weißbauch Lärmvögel ersetzten jeden Wecker.
Nicht weit entfernt von der Lodge im Murchison Nationalpark ist die Bootsanlegestelle. „Die Fahrt zum Nildelta war phantastisch. Es gab überall Hippos und viele Pelikane. Im Papyrus standen zwei Schuhschnabelstörche. Und neben den Kingfischerhotels für den Schwarz-weißen sahen wir auch den Giant Kingfisher.“ Die Abfahrtszeiten zu den Safaries bieten immer gutes Licht morgens und abends.
„Lange Fahrt zum Kibale Forest –10 Stunden. Zum Glück hat es nachts geregnet, jetzt scheint die Sonne. So ist die rote – Erde – Straße wenig staubig und nicht matschig. Die Kinder in den kleinen Dörfern haben sicher nur das T-Shirt, das sie anhaben. Die gelben Wasserkanister auf ihren Köpfen wachsen in der Größe mit den Kindern mit. Bananenstauden werden mit dem Fahrrad transportiert: 4, 6 Stauden auf einem Klapperrad auf der Sandpiste.“
Die Tierstimmen im Forest Camp verstummen nachts kaum. „Und um 5 Uhr übertönte der schwarz-weiße Colobus alles mit seinem durchdringenden Geschrei. Das Tablett mit Kaffee, Tee und Keks versöhnte uns wieder mit der Welt.“
Zu den Schimpansen stapft man in kleinen Gruppen kleine Pfade entlang bis man irgendwann zu vierzigst am Affenbaum anlangt. Aber man schaut ja nach oben. „Ein Schimpanse baute sich krachend ein Nest und legte sich schlafen, andere warfen auch mal Früchte nach unten, ... und plötzlich kamen sie in einem Affenzahn und mit einem fürchterlichen Geschrei herunter, rannten davon und wir hinterher. Eine Gruppe von 5 Männchen saß dann vor uns und pflegte sich. Wie ähnlich sind unsere Handbewegungen.“
In der Bush Lodge am Kazinga Kanal baden gegenüber Elefanten. „Kühles Club Bier und gutes Abendessen, farbenprächtige Agame in der Dusche, schreckhafter Gecko im Klo, Hippos und Warzenschweine nachts um unser Zelt.“
Im Queen Elisabeth Nationalpark „schmusten Löwenkinder mit den Eltern in der Morgensonne. Zwei Männchen kamen später direkt auf uns zu und überquerten unbeirrt die Strasse zwischen den Safariautos.“
Das frühe Ankommen am Bunyonyi See ermöglichte noch eine Bootsfahrt und das steile Hochgehen zum Aussichtspunkt. „Das Restaurant hat einen Premiumausblick auf die vielen Inseln. Wunderschön.“ Empfehlenswert ist auch der Markt. „Von überall her kamen morgens die Kanus mit Waren und Menschen. Sie spiegelten sich im Wasser. An Land war noch wenig los: Kartoffeln, Tomaten, Kraut und vor allem Holzkohle. Die Pubs mit den großen Cups mit Sorghumbier oder Bananenwein waren allerdings schon gut besucht.“
Schön ist die Möglichkeit, einen Teil der Fahrstrecke entlang des Sees zu Fuß gehen zu können. „Die Hänge der Berge sind bis zum Gipfel mit Terrassenfeldern nutzbar gemacht. Alles wird mit der Hacke bearbeitet. Wir hörten viele freundliche Hello. Einer rief: Hey Muzungu, come and help! Recht hat er.“
Kranichpaar auf dem Weg zur Gorilla Valley Lodge. Diese liegt am Schnittpunkt zwischen Landwirtschaft und Urwald. „Die Dusche war ganz heiß, draußen war es kühl. Gutes Abendessen und gespannt auf morgen.“ Der Start zum Gorilla Trecking ist ganz in der Nähe der Lodge. „Von dort waren wir nach knapp einer Stunde bei der Gorillafamilie. Ich konnte es noch nicht als real wahr nehmen. Dann kam ein junges Gorillaweibchen auf mich zu und setzte sich ca. 1m neben mich. Ich setzte mich auch und schwankte zwischen Fotografieren und einfach nur Schauen.“
Auch heute war die Abfahrt wieder später, die zu fahrende Strecke überschaubar. „Wir fuhren ganz langsam die schmale, staubige Straße durch die Berge, durch Dörfer. Viele Menschen hatten ihre Sonntagskleidung an, die Bibel in der Hand. Die Missionare haben hier ganze Arbeit geleistet. Frauen hatten Töpfe auf dem Kopf, manchmal mit Blumen verziert. Für den Pfarrer? Die Gemeinde? Als Mittagsessen?“
Wir waren 4 Tage in Kisoro, genossen das schöne Traveller Rest. Die Damen vom Management sind fit und herzlich. Und sie vermitteln kompetente Guides.
Wir bestiegen den Mt. Gahinga, machten die Wanderung zum Mutanda See, den Village Walk und waren auf dem Markt. „Es war schön, an einem Ort etwas länger zu sein. Spätnachmittags saßen wir im Garten und hatten müde Beine, konnten aber die Seele baumeln lassen, die Sonnenvögelchen beobachten und waren der Nähe von Hund Sushi sicher.“
Unsere Rundreise endete in Kisoro, da wir noch nach Ruanda weiter fuhren.

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